Case Manager

Weiterbildung zur Case Managerin / zum Case Manager

Immer stärker etabliert sich auch im deutschen Sozial- und Gesundheitswesen und in der Beschäftigungsförderung das Handlungskonzept des Case Managements. Demografische wie auch finanzielle Faktoren erfordern neue versorgungssteuernde und koordinierende Funktionen, die institutions- und professionsübergreifend erbracht werden. Case Manager schaffen passgerecht Netzwerke zur Unterstützung ihrer Klientel und organisieren ein verbindliches System der Zusammenarbeit. Dabei kommen methodisch stringente Techniken der Bedarfserhebung, der Hilfeplanung und der Auswertung zur Anwendung. Vorhandene Potenziale der Unterstützungsbedürftigen werden systematisch mit den Ressourcen des Versorgungssystems verknüpft. Case Management handelt dabei sowohl auf der Ebene der Fallsteuerung (Klient) als auch der Systemsteuerung (Institution/Netzwerke) In der Weiterbildung zur Case Managerin / zum Case Manager erwerben die Teilnehmerinnen und die Teilnehmer vertiefte theoretische Kenntnisse und anwendungsbezogene Kompetenzen im Case Management.

Inhalte der Weiterbildung

Aufgaben, Funktionen und Konzepte von Case Management als Fall- und SystemmanagementMethodik des Case Managements Rollenverständnis, Ethik, Qualitätssicherung und -standards

Umfang

Die Fortbildung gliedert sich in ein allgemeines Basismodul und ein arbeitsfeldspezifisches Aufbaumodul. Im ersteren geht es um die grundlegende arbeitsfeldübergreifende Weiterbildung im Case Management. Im Aufbaumodul ist die Vertiefung handlungsfeldbezogener Kenntnisse und Methoden das Ziel.

Basismodul 4

Seminarblöcke á 3 Tage plus 3 Arbeitsgruppentreffen (insgesamt 144 Stunden)


Aufbaumodul 3

Seminarblöcke á 3 Tage mit integrierter Praxisbegleitung plus 24 Stunden selbstorganisierte Arbeitsgruppentreffen (insgesamt 96 Stunden)

Zielgruppe

Fachkräfte aus dem Sozial- und Gesundheitswesen und in der Beschäftigungsförderung

Vorraussetzungen

Für die Zulassung zur Weiterbildung Case Manager/Case Managerin im Sozial- und Gesundheitswesen und in der Beschäftigungsförderung wird vorausgesetzt:

Abgeschlossenes einschlägiges Studium und mindestens einjährige Berufserfahrung oder einschlägige Berufsausbildung und mindestens zweijährige Berufserfahrung. Sowie der Nachweis über Befähigungen und Kenntnisse in Kommunikation und Gesprächsführung, Moderation, allgemeine sozialrechtliche Kenntnisse und Selbstreflexion. Eine entsprechende berufliche Praxis während der Weiterbildung im Gesundheits- oder Sozialbbereich oder in der Beschäftigungsförderung.

FORTBILDUNGSAKADEMIE
RECKLINGHAUSEN

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